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Abfall


Nicht mehr benötigte Überreste im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt, wird als Abfall bzw. Müll (schweizerisch auch: Kehricht, österreichisch auch: Mist) bezeichnet. Abfallstoffe wird als chemischer Rückstand bezeichnet.


Restmüll


Sind Abfälle verunreinigt oder vermischt und somit keiner der getrennten zu sammelnden Abfallfraktionen (Altpapier oder PPK, Altmetall, Altglas, Bioabfall, Leichtverpackungen (LVP, Grüner Punkt), Altholz, Elektroschrott, Gefahrstoffe etc.) zuordenbar, wird er als Restmüll bezeichnet. Daher gibt es nur wenige Dinge, die wirklich zum Restmüll gehören (z. B. Zigarettenkippen, Babywindeln, Hygieneartikel, verschmutzte Tücher, Lappen und Filter, Staub, Asche).


Altglas


Zum Zweck der Wiederverwertung wird das Altglas (Verpackungsglas) gesammelt. Durch Kommunen oder Unternehmen werden die gebrauchten Glasflaschen und Konservengläser (sogenanntes Hohlglas) bereitgestellt. Diese werden regelmässig geleert. Auf Sammelplätzen wird das Altglas gesammelt und danach zu einem Aufbereiter gebracht. Schlussendlich wird der einsatzbereite Rohstoff wieder dem Gemenge hinzugefügt.


Sperrmüll


Sperrige Einrichtungsgegenstände aus Haushalten, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht in die zugelassenen Abfallbehälter passen und daher nicht mit dem Hausmüll in einer Mülltonne entsorgt werden können zählen zu dem Sperrmüll. Sperrmüll wird geordnet abtransportiert. Drei Systeme sind bei der Sammlung von Sperrmüll geläufig: bei einem festgelegten Termin werden sämtliche Müllstücke abgeholt. Beim zweiten Verfahren wird der Sperrmüll nach einem Telefon an die entsprechende Stelle abgeholt. Zudem kann man in einigen Recyclinghöfen den Sperrmüll auch ohne Termin abgeben. Jedoch ist dies meistens nicht kostenfrei.