Die Bedeutung der Müllverwertung war bereits in der Antike bekannt und in den Wirtschaftskreislauf integriert. In Rom, der damals grössten Stadt der Welt, wurden die Exkremente eingesammelt und den Bauern verkauft. Kloaken gehörten in grösseren Städten zum Lebensstandard. Das Einsammeln, Sortieren und Weiterleiten von Abfällen kümmerten sich die Lumpensammler. Später verfiel diese Organisation und die Exkremente wurden nur noch auf die Strassen gekippt. Kanäle für Transportkähne zur Abfallbeseitigung und eine Müllabfuhr wurde von Leonardo da Vinci in Mailand organisiert. Aus Exkrementen von Menschen und Tieren, aus Lebensmittelabfällen, Ton- oder Glasscherben und wahrscheinlich auch Asche von den Feuerstellen bestand der Müll.
Ein Vorgang bei dem aus Abfall ein Sekundärrohstoff wird, wird als Recycling bzw. Rezyklierung bezeichnet. In Deutschland wird der Begriff Recycling nicht gesetzlich geregelt.